Faire Anwerbung aus Tunesien
Um alle Abläufe im hochkomplexen Migrationsprozess von internationalen Pflegekräften möglichst…
Am 9. April 2026 begleitete educaro zehn Pflegefachkräfte aus Mexiko, Kolumbien und Tunesien bei ihrer Einreise nach München, wo sie fortan ihren beruflichen Weg als Pflegefachkräfte für das Augustinum einschlagen werden. Drei Herkunftsländer, eine gemeinsame Richtung – Eine Reise, die nicht erst am Flughafen beginnt.
Alle KandidatInnen wurden vor der Einreise nach Deutschland in ihren Heimatländern intensiv von educaro geschult. Neben der sprachlichen und kulturellen Vorbereitung wurden auch alle administrative Schritte, wie beispielsweise Visumsanträge, frühzeitig begleitet. Ergänzend dazu wurden sie gezielt auf den deutschen Arbeitsalltag, sowie die organisatorischen Abläufe im Gesundheitswesen vorbereitet.
educaros Integrationsmanagerin sowie VertreterInnen des Augustinum, darunter Ansprechpartnerin Bettina Haug, waren persönlich vor Ort am Flughafen. Die Ankunft wurde zwischen den Terminals koordiniert, die Gruppen zusammengeführt, und direkt nach der Ankunft gab es eine kleine Pause mit Snacks und Getränken. Nach Reise, Umstieg und Einreiseverfahren ist das für viele eine spürbare Erleichterung. Dass der Arbeitgeber selbst mit zum Flughafen kommt, ist keine Selbstverständlichkeit. Genau darin lag an diesem Tag eine klare Botschaft: Das Projekt wird nicht nur administrativ begleitet, sondern persönlich getragen.
Besonders positiv war, dass sich die VertreterInnen des Arbeitgebenden nicht auf einen symbolischen Empfang beschränkt haben. Die Fahrten zu den Unterkünften wurden vom Arbeitgeber selbst organisiert und gefahren, was eine schnellere Verteilung auf die Wohnungen und mehr direkte Begleitung in einem besonders prägenden Moment ermöglichte. Nach der Verteilung auf die verschiedenen Adressen ging es nicht nur darum, Schlüssel zu übergeben. Mietverträge wurden erklärt und unterzeichnet, die Hausordnung besprochen, beim WLAN geholfen und erste Orientierung gegeben. Dazu kamen Willkommenspakete mit Arbeits- und Lernmitteln sowie Lebensmitteln für die ersten Tage.
Wie bei allen educaro- Einreisen endete der Tag nicht bereits nach dem Bezug der Unterkunft. Noch am selben Tag wurden das Post-Ident-Verfahren für die SIM-Karten erledigt, Wochenkarten für Bus und Bahn besorgt und ein gemeinsamer Einkauf getätigt. Wer neu in Deutschland ankommt, braucht nicht nur Dokumente und Termine, sondern auch Orientierung im ganz normalen Alltag. Auch am Folgetag setzte sich die enge durch educaro Begleitung fort. Es wurde ein Sammeltermin beim Einwohnermeldeamt organisiert, Bankkonten eröffnet, Versicherungsunterlagen geprüft und weitere Dokumente geklärt. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen mit den VertreterInnen des Augustinum. Solche Momente wirken oft unspektakulär, sind für das tatsächliche Ankommen aber wichtig. Sie schaffen Kontakt, senken Distanz und geben den neuen Mitarbeitenden das Gefühl, dass sie nicht nur erwartet, sondern wirklich willkommen sind.
educaro bleibt auch nach den ersten Tagen als fester Ansprechpartner eingebunden, begleitet die Integration durch regelmäßige Feedbackgespräche und unterstützt die sprachliche Weiterentwicklung bis hin zum B2-Niveau. Am Ende dieses Weges steht die volle berufliche Anerkennung im deutschen Gesundheitssystem, ein Ziel, das realistisch innerhalb von 9 bis 12 Monaten erreichbar ist.
Der Fachkräftemangel in der Pflege lässt sich nicht mit Einzellösungen beheben. Was ihn langfristig adressiert, ist ein strukturierter, wiederholbarer Prozess, der Menschen aus dem Ausland nicht nur nach Deutschland bringt, sondern sie dort wirklich ankommen lässt. Die Einreise nach München ist dafür ein gutes Beispiel. Und sie ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Ansatzes, den educaro bei jeder Einreise lebt.
Um alle Abläufe im hochkomplexen Migrationsprozess von internationalen Pflegekräften möglichst…